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		<title>Tag 24 (10.11.2011): Phu Quoc &#8211; Rach Gia &#8211; Ho-Chi-Minh-City</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 20:03:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Heute ist wieder Reisetag. Vom Long Beach auf Phu Quoc geht es mit dem Minibus zum Hafen, von da aus mit dem Schnellboot nach Rach Gia und dann mit dem Bus weiter nach Ho-Chi-Minh-City, der letzten Station unserer Reise. Abfahrt ist um 7.00 Uhr, das Frühstück lassen wir daher ganz gepflegt ausfallen, bezahlen unseren Bungalow [...]]]></description>
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<p>Heute ist wieder Reisetag. Vom Long Beach auf Phu Quoc geht es mit dem Minibus zum Hafen, von da aus mit dem Schnellboot nach Rach Gia und dann mit dem Bus weiter nach Ho-Chi-Minh-City, der letzten Station unserer Reise.</p>
<p><a href="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111111-002004.jpg"><img src="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111111-002004.jpg" alt="20111111-002004.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
<p><span id="more-353"></span></p>
<p>Abfahrt ist um 7.00 Uhr, das Frühstück lassen wir daher ganz gepflegt ausfallen, bezahlen unseren Bungalow und fahren auf die andere Seite der Insel, wo wir zuerst an der nördlichen Anlegestelle die Mitfahrer absetzen, die das Boot nach Ha Tien nehmen und dann weiter zur südlichen Anlegestelle, von wo aus die &#8220;Superdong 2&#8243; nach Rach Gia abfährt. Auf dem Weg fällt uns siedend heiß ein, dass wir unsere Pässe an der Hotelrezeption vergessen haben &#8211; Scheiße! Zum Zurückfahren reicht die Zeit nicht aus, wenn wir unser Schiff nicht verpassen wollen. Aber dem asiatischen Organisationstalent sei dank &#8211; unser Busfahrer ruft im Hotel an und lässt einen Mopedkurier die Pässe direkt zur Schiffsanlegestelle bringen. Zwar ein paar Minuten zu spät, aber auch das fädelt unser Busfahrer netterweise ein und das Schiff wartet auf uns. Der Spaß kostet uns 200.000 Dong für den Kurier (wahrscheinlich kriegt der nur einen Bruchteil) + 100.000 Dong als kleines Dankeschön für den Busfahrer und 100.000 Dong für die Fahrt selbst. Aber ok, wir haben unsere Pässe und das Schiff auch noch erwischt.</p>
<p>Die Fahrt von Phu Quoc nach Rach Gia dauert knapp 3 Stunden (Kosten 230.000 Dong pro Nase) &#8211; zu sehen gibt es nicht viel, aber das Wetter ist schön und man kann gemütlich draußen an Deck (auch wenn das Motorengeräusch saulaut ist) sitzen und die Fahrt genießen. In Rach Gia sollte eigentlich der Bruder unseres Busfahrers auf uns warten und uns nach Ho-Chi-Minh-City bringen. Da wir dort keinen mit unserem Namensschild sehen, folgen wir dem nächstbesten Mototaxifahrer, der uns für 130.000 Dong pro Person in einen Bus verfrachtet. Eigentlich sollte der Bus gleich starten und 5,5 Stunden später in Ho-Chi-Minh-City sein. Damit hat man uns geködert&#8230; Die Busfahrt erweist sich aber als die nervigste der ganzen Reise.</p>
<p>Nachdem der Bus noch nicht bis oben hin voll ist, werden noch weitere Passagiere akquiriert und eine halbe Stunde später geht&#8217;s dann endlich los. Da hätten wir locker noch was essen können &#8211; unsere Mägen bleiben leer. Die regulären Plätze sind jetzt alle gut belegt und im Gang liegt schon einiges an Gepäck herum, das im Kofferraum keinen Patz mehr hat. Aber das reicht dem Fahrer und seinem &#8220;Busbegleiter&#8221; noch nicht. Daher steuern wir als erste Station den Busbahnhof in Rach Gia an, wo noch einmal ein paar Leute die letzten klappbaren Notsitze belegen. Jetzt sollte eigentlich wirklich nichts mehr gehen und der Bus ein Weilchen durchfahren. Aber hin und wieder steht doch noch jemand am Straßenrand, der uns noch Gesellschaft leistet. Mittlerweile sind unsere Rucksäcke auch aus dem Kofferraum in den Fahrgastraum gewandert, wo sie mitten im Gang liegen und jeder, der aus- oder einsteigt direkt drüber trampelt. Und es wird oft aus- und eingestiegen und unsere Rucksäcke sind nach der Fahrt noch etwa halb so dick wie zu Beginn.</p>
<p>Nach 3 Stunden sind die ersten 40 Kilometer geschafft und wir haben nach einem kleinen Stau den ersten Fluss per Fähre überquert. Scheinbar haben sich die Leute die Bäuche noch nicht genügend während der Wartezeit auf die Fähre vollgeschlagen, sodass wir kurz darauf erst einmal wieder eine kleine Mittagspause einlegen müssen. Wir haben mittlerweile eine Tasche voller Hunde im Kofferraum, die leider noch nicht so ganz stubenrein sind &#8211; der Busfahrer macht brav bei jeder Rast den Kofferraum sauber. So gesehen sind wir ganz froh, dass unsere Rucksäcke nur als Fußabstreifer benutzt werden und nicht als Hundeklo. Der Boden im Bus ist voll mit abgefieselten Maiskolben, Styroporschachteln von irgendwelchen Reisgerichten, Plastikflaschen, Kinderwindeln und allem anderen Müll, der nicht während der Fahrt aus dem Fenster geworfen wurde.</p>
<p>So um 16.00 Uhr haben wir dann auch schon die halbe Strecke geschafft und das wird erst einmal mit einer kleinen Essenspause gefeiert. Danach haben die ersten Passagiere ihr Ziel erreicht und alle paar Kilometer steigt mal wieder einer aus. In der Hoffnung, dass dadurch der Bus langsam leerer werden könnte freuen wir uns erst darüber, stellen aber schnell fest, dass der &#8220;Busbegleiter&#8221; unglaublich geschäftstüchtig ist. Die leeren Plätze werden ruckzuck wieder durch am Straßenrand wartende aufgefüllt, wodurch wir wieder alle paar Minuten anhalten, um neue Passagiere aufzunehmen. Schön langsam sind wir ziemlich gereizt: kein Platz für die Füße, ständig Pausen, laufend steigen irgendwelche Leute über einen drüber (einen Gang gibt es ja nicht mehr), Rotz- und Rülpsgeräusche in allen Reihen, die neuesten Vietschlager als Klingeltöne, lautstarke Telefonate, Geschrei von einem Ende des Busses zum anderen und dann noch die Schlager-DVD in voller Lautstärke, die durch die buseigene Boombox schallt. Wir kommen uns vor wie in der vietnamesischen Irrenanstalt, aber das ist wahrscheinlich der Alltag und wir hatten auf unseren anderen Busfahrten einfach Glück.</p>
<p><a href="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111111-002134.jpg"><img src="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111111-002134.jpg" alt="20111111-002134.jpg" class="alignnone size-full" /></a><br />
Um 19.30 Uhr sind wir dann endlich in Ho-Chi-Minh-City. Die Straßen sind kniehoch voller Wasser und das eine oder andere Moped gibt den Geist auf. Daher entscheiden wir uns logischerweise für die Weiterfahrt ins Hotel für ein Taxi. Unsere Rucksäcke sind mittlerweile nicht nur platt wie eine Flunder, sondern auch nass und stinken wie ein toter Fisch. Entweder sie haben doch noch was von den Hunden im Kofferram abbekommen oder sie wurden aus dem Bus direkt in die Pfütze mit den Fischabfällen geladen. Keine Ahnung &#8211; sie stinken auf alle Fälle ziemlich eklig.</p>
<p>Verschwitzt und mit fürchtlich stinkendem Gepäck lassen wir uns also vom Taxi (vom Busbahnhof bis zum Hotel 200.000 Dong) im 5-Sterne Rex Hotel im Zentrum von Ho-Chi-Minh-City abliefern. Ein bisschen Luxus haben wir uns jetzt auch wirklich verdient. Das Doppelzimmer im Rex Hotel kostet ca. 100 EUR inkl. Frühstück &#8211; für die letzten beiden Nächte genau das richtige. Unseren zerrissenen Gesamteindruck übergeht die nette Dame an der Rezeption &#8211; der Kofferträger tut uns ein bisschen leid, lässt sich aber auch nichts anmerken&#8230; Danach erst einmal in den Pool hüpfen und dann Abendessen.</p>
<p><a href="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111111-002322.jpg"><img src="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111111-002322.jpg" alt="20111111-002322.jpg" class="alignnone size-full" /></a><br />
Nachdem sich auf die schnelle kein passendes Restaurant findet, landen wir letztendlich mit knurrendem Magen im Pizza Hut &#8211; wahrscheinlich war das die natürliche Reaktion auf die geballte Ladung vietnamesischer Authentizität im Bus.</p>
<p><a href="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111111-002442.jpg"><img src="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111111-002442.jpg" alt="20111111-002442.jpg" class="alignnone size-full" /></a><br />
Mit gefüllten Magen machen wir uns jetzt noch über die Minibar im Hotelzimmer her, genießen das schöne weiche Bett und freuen uns auf das morgige Frühstücksbüffet.</p>
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		<title>Tag 23 (09.11.2011): Phu Quoc (Bai Truong, Long Beach)</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 17:07:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Und noch ein ganz normaler Strandtag im Nhat Lan am Long Beach &#8211; keine besonderen Vorkommnisse &#8211; ausschlafen, am Strand frühstücken, lesen, schlafen, baden und abends am Strand Abendessen. Sonst nichts.]]></description>
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<p>Und noch ein ganz normaler Strandtag im Nhat Lan am Long Beach &#8211; keine besonderen Vorkommnisse &#8211; ausschlafen, am Strand frühstücken, lesen, schlafen, baden und abends am Strand Abendessen. Sonst nichts.</p>
<p><a href="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111111-001700.jpg"><img src="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111111-001700.jpg" alt="20111111-001700.jpg" class="alignnone size-full" /></a><br />
<span id="more-355"></span></p>
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		<title>Tag 22 (08.11.2011): Phu Quoc (Bai Truong, Long Beach)</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 17:04:53 +0000</pubDate>
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<p>Ein ganz normaler Strandtag im Nhat Lan am Long Beach &#8211; keine besonderen Vorkommnisse &#8211; ausschlafen, am Strand frühstücken, lesen, schlafen, baden und abends am Strand Abendessen. Sonst nichts.</p>
<p><a href="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111111-001417.jpg"><img src="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111111-001417.jpg" alt="20111111-001417.jpg" class="alignnone size-full" /></a><br />
<span id="more-354"></span></p>
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		<title>Tag 21 (07.11.2011): Phu Quoc (Bai Truong, Long Beach)</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 16:02:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gleich in der Früh nach dem Aufstehen wird uns unser neues Zuhause direkt am Strand zugewiesen. Das Wetter lässt etwas zu wünschen übrig &#8211; Regen, Sturm und ordentlich Seegang. Umso schöner jetzt bem Morgenkaffee direkt von der eigenen Terrasse aus der Hängematte (vor allem überdacht) auf das Meer schauen zu können. Den faulen Tag unterbricht [...]]]></description>
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<p>Gleich in der Früh nach dem Aufstehen wird uns unser neues Zuhause direkt am Strand zugewiesen. Das Wetter lässt etwas zu wünschen übrig &#8211; Regen, Sturm und ordentlich Seegang. Umso schöner jetzt bem Morgenkaffee direkt von der eigenen Terrasse aus der Hängematte (vor allem überdacht) auf das Meer schauen zu können.</p>
<p><a href="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111107-234421.jpg"><img src="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111107-234421.jpg" alt="20111107-234421.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
<p><span id="more-340"></span></p>
<p>Den faulen Tag unterbricht lediglich ein Strandspaziergang nach Duong Dong. Nachdem wir nach einer Stunde Hinweg feststellen, dass der Ort eigentlich gar nichts zu bieten hat treten wir auch schnell wieder den Rückweg an und genießen den stürmischen Tag lesend und mit Longsleeve bekleidet am heimischen Strand. Immerhin konnten wir in Dong Dong aber mal am Geldautomat ein wenig Geld holen, damit wir eine kleine Zwischenabrechnung unserer Zeche machen können.</p>
<p><a href="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111107-234547.jpg"><img src="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111107-234547.jpg" alt="20111107-234547.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
<p>Abends wie gehabt in der Nhat Lan Strandbar zum Abendessen und mehr gibt&#8217;s von heute nicht zu berichten. Ach doch: wir haben einen Nich ganz stubenreinen Mitbewohner, der uns mitten ins Bad geschissen hat. Unser Gecko, der hinter dem Badezimmerspiegel haust kann es nicht gewesen sein, der ist im Ganzen kleiner als das Korpus Delikti. Nachdem wir ein bisschen die Decke abgesucht haben sind wir fündig geworden, da hat sich der große Bruder mit geschätzten 40 cm verschanzt.</p>
<p><a href="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111111-001543.jpg"><img src="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111111-001543.jpg" alt="20111111-001543.jpg" class="alignnone size-full" /></a><br />
Ein Prachtexemplar &#8211; damit ist die Hütte garantiert insektenfrei.</p>
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		<title>Tag 20 (06.11.2011): Phu Quoc (Bai Sao) &#8211; Phu Quoc (Bai Truong, Long Beach)</title>
		<link>http://www.reisefieber.in/2011/11/07/tag-20-06-11-2011-phu-quoc-bai-sao-phu-quoc-bai-truong-long-beach/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 08:59:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nachdem wir noch ein bisschen mehr von Phu Quoc sehen wollen, packen wir nach dem Frühstück am Strand unsere Sachen, checken out und lassen uns vom Taxi an den Long Beach an der Westküste der Insel fahren. Der Long Beach ist ca. 20 km lang, wobei die südlichen 15 km keinerlei Hotels oder sonstige Übernachtungsmöglichkeiten [...]]]></description>
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<p>Nachdem wir noch ein bisschen mehr von Phu Quoc sehen wollen, packen wir nach dem Frühstück am Strand unsere Sachen, checken out und lassen uns vom Taxi an den Long Beach an der Westküste der Insel fahren. Der Long Beach ist ca. 20 km lang, wobei die südlichen 15 km keinerlei Hotels oder sonstige Übernachtungsmöglichkeiten bieten. Die meisten Unterkünfte sind südlich der Insel-Hauptstadt Duong Dong. </p>
<p><a href="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111107-234245.jpg"><img src="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111107-234245.jpg" alt="20111107-234245.jpg" class="alignnone size-full" /></a><br />
<span id="more-337"></span></p>
<p>Wir lassen uns also beim Nhat Lan Guesthouse am Long Beach absetzen. Für heute gibt es zwar leider nur ein Zimmer etwas abseits vom Strand (15 US-Dollar pro Nacht), ab morgen wird dann aber ein Bungalow direkt am Strand mit Hängematte auf der kleinen Terrasse frei (30 US-Dollar pro Nacht). Da sagen wir natürlich nicht nein &#8211; der Strand ist schön, der Garten hier auch und die Strandbar sieht auch sehr einladend aus. Einchecken, Rucksäcke ins Zimmer und ab an den Strand. </p>
<p>Nachdem es heute Nacht kräftig geregnet hat, hält sich auch heute die Sonne noch etwas zurück. Der Himmel ist bewölkt und hin und wieder tröpfelt es, was ab an sich eher angenehm als störend ist. So hält man es auch ohne Sonnenschirm gut am Strand aus. Der Massagestand ist auch gleich nebenan. Diese Dienstleistung wird von Sylvie natürlich gerne angenommen &#8211; 1 Stunde Komplettmassage für 80.000 Dong. Für mich gibt&#8217;s dafür W-Lan direkt am Strand, so komm ich auch mal wieder dazu ein bisschen Tagebuch zu schreiben und ein paar Fotos online zu stellen. An Internet war am Bai Sao ja nicht zu denken &#8211; wir haben uns ja schon über die paar Stunden Strom und fließend Wasser gefreut.</p>
<p>Die Weltmeister im Rip-Off und Upselling haben wieder zugeschlagen und haben für ein paar Zusatzfeatures bei der Massage gleichmal noch 400.000 Dong aufgeschlagen. Das heißt, wir müssen mal wieder anschreiben lassen&#8230; Unser Abendessen (gegrilltes Fischsteak und Seafood HotPot) lassen wir uns dann also gleich hier im Nhat Lan am Strand schmecken. Gutes Essen und schön zu sitzen, so direkt am Meer, auch wenn dann noch ein kleiner Regenschauer einsetzt.</p>
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		<title>Tag 19 (05.11.2011): Phu Quoc (Bai Sao)</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 09:54:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Same Procedure as Yesterday &#8211; ausschlafen, am Strand frühstücken (und dabei den Burschen zuschauen, wie sie mit Macheten auf dem Boden der Dusche aus einem Eisblock Eiswürfel machen&#8230;), lesen, schlafen und baden. Die einzige Abwechslung besteht aus neuen Tagesausflüglern und dem netten Eismann, der stündlich mit seiner Eisbox auf dem Gepäckträger seines Fahrrads vorbeischiebt. Übrigens [...]]]></description>
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<p>Same Procedure as Yesterday &#8211; ausschlafen, am Strand frühstücken (und dabei den Burschen zuschauen, wie sie mit Macheten auf dem Boden der Dusche aus einem Eisblock Eiswürfel machen&#8230;), lesen, schlafen und baden. </p>
<p><a href="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-165625.jpg"><img src="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-165625.jpg" alt="20111106-165625.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
<p><span id="more-321"></span></p>
<p>Die einzige Abwechslung besteht aus neuen Tagesausflüglern und dem netten Eismann, der stündlich mit seiner Eisbox auf dem Gepäckträger seines Fahrrads vorbeischiebt. Übrigens so ziemlich der einzige Vietnamese, der sich auf keinerlei Feilscherei einlässt und sein falsches, leicht angetautes Cornetto für konstant 35.000 Dong verkauft. Da weiß man wenigstens woran man ist. Zur Einstimmung auf daheim läuft am Strand zwischendurch die Weihnachtslieder-CD mit Jingle Bells, Stille Nacht Heilige Nacht usw. </p>
<p><a href="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-165919.jpg"><img src="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-165919.jpg" alt="20111106-165919.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
<p>Abendessen gibt&#8217;s wieder im My Lan nebenan. Wir sind hungrig und brauchen ordentliche Portionen!</p>
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		<title>Tag 18 (04.11.2011): Phu Quoc (Bai Sao)</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 09:46:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>reisefieber</dc:creator>
				<category><![CDATA[2011: Vietnam, Laos & Kambodscha]]></category>
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		<description><![CDATA[Endlich mal wieder richtig ausschlafen. Nach dem Aufwachen sehen wir durch die offene Balkontür die Palmen und dahinter das Meer. Und das Ganze bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel. Frühstück (Continental Breakfast für die Dame und Pancake mit Obst für mich) gibt&#8217;s direkt im Liegestuhl am Strand. Alles prima, nur mit dem vietnamesischen Kaffee können [...]]]></description>
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<p>Endlich mal wieder richtig ausschlafen. Nach dem Aufwachen sehen wir durch die offene Balkontür die Palmen und dahinter das Meer. Und das Ganze bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel. Frühstück (Continental Breakfast für die Dame und Pancake mit Obst für mich) gibt&#8217;s direkt im Liegestuhl am Strand. Alles prima, nur mit dem vietnamesischen Kaffee können wir uns leider immernoch nicht anfreunden &#8211; was die da machen wissen wir nicht genau, aber das Resultat ist ungenießbar. Aber zum Glück ist nicht viel drin&#8230;</p>
<p><a href="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-165055.jpg"><img src="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-165055.jpg" alt="20111106-165055.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
<p><span id="more-312"></span></p>
<p>Danach verbringen wir den Tag mit Nichtstun &#8211; lesen, schlafen, hin und wieder Getränke bestellen und im flachen, badewannenwarmen, türkisen Wasser plantschen. Am Nachmittag noch ein kleiner Spaziergang ans nördliche Ende der Bucht, den Süden heben wir uns für morgen auf, damit es da auch noch was zu erkunden gibt. Sind aber in beide Richtungen nur eine Viertelstunde zu gehen;-) Weißer Sand, Palmen und dahinter Busch und Wald.</p>
<p><a href="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-165241.jpg"><img src="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-165241.jpg" alt="20111106-165241.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
<p>Zum Abendessen probieren wir heute mal das Nachbarrestaurant (My Lan). Zwar ist das Neonlicht nicht besonders einladend und außer uns sind hier auch keine Gäste, aber das Essen schmeckt ausgezeichnet und die Portionen sind groß genug um satt zu werden.</p>
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		<title>Tag 17 (03.11.2011): Kampot &#8211; Ha Tien &#8211; Phu Quoc (Bai Sao)</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 09:28:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>reisefieber</dc:creator>
				<category><![CDATA[2011: Vietnam, Laos & Kambodscha]]></category>
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		<description><![CDATA[Leicht verkatert heisst es um 7 Uhr mal wieder aufstehen. Zwischen 8 und halb 9 geht die Fahrt über die Grenze nach Ha Tien (Vietnam) los. Von da aus auf&#8217;s Boot auf die Insel Phu Quoc. Bei unserem gestrigen Spaziergang durch Kampot haben wir die Fahrt in einem kleinen Laden für 10 US-Dollar gebucht. Das [...]]]></description>
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<p>Leicht verkatert heisst es um 7 Uhr mal wieder aufstehen. Zwischen 8 und halb 9 geht die Fahrt über die Grenze nach Ha Tien (Vietnam) los. Von da aus auf&#8217;s Boot auf die Insel Phu Quoc. Bei unserem gestrigen Spaziergang durch Kampot haben wir die Fahrt in einem kleinen Laden für 10 US-Dollar gebucht. Das kam uns zunächst sehr teuer vor für die 30 km, als wir dann aber nach dem Kaffeetrinken im Auto gesessen sind wussten wir wieso. </p>
<p><a href="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-163152.jpg"><img src="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-163152.jpg" alt="20111106-163152.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
<p><span id="more-297"></span></p>
<p>Der Fahrer, der uns im Blissful Guesthouse abholt bringt uns nicht zur Busstation, sondern bis direkt zur Grenze. Nach einer knappen Stunde Fahrt werden wir an seinen vietnamesischen Kollegen übergeben, der uns zu Fuß über die Grenze führt. Ausweise tausendmal herzeigen, abstempeln, Fieber messen (oder was die da mit ihren komischen Geräten so messen) und auf der vietnamesischen Seite der Grenze wartet dann das nächste Auto, das uns nach Ha Tien fährt. </p>
<p><a href="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-163409.jpg"><img src="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-163409.jpg" alt="20111106-163409.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
<p>Nachdem wir viel zu früh dran sind (es ist jetzt noch nichtmal 10 und das Schiff geht um 13.15 Uhr) bringt uns der Fahrer in ein Restaurant, das zufälligerweise ihm gehört. Mit Frühstück und Free WiFi werden wir bei Laune gehalten, bis der nächste Fahrer uns um 12 Uhr zum Hafen bringt. Die Schiffstickets kriegen wir daür auch in der Zwischenzeit geliefert &#8211; 230.000 Dong pro Person. Da hätten wir mal locker noch zwei Stunden länger schlafen können &#8211; aber egal. Wenn die Verständigung nur so mittelmäßig hinhaut muss man nehmen, was man kriegt und im Endeffekt freuen wir uns ja immer wieder, dass alles dank des asiatischen Organisationstalents so reibungslos klappt.</p>
<p>Im Hafen warten wir dann noch einmal eine gute Stunde, bis das Schnellboot &#8220;Superdong 1&#8243; loslegt.</p>
<p><a href="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-163555.jpg"><img src="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-163555.jpg" alt="20111106-163555.jpg" class="alignnone size-full" /></a><br />
Nach knapp eineinhalb Stunden erreichen wir Phu Quoc, wo wir von haufenweise Taxi- und Busfahrern in Empfang genommen werden. Nachdem wir zwar wissen, wo wir hinwollen, aber leider keine Ahnung haben wo wir genau sind fallen die Verhandlungen schwer. Immerhin kriegen wir den Preis vom Hafen bis nach Bai Sao im Südosten der Insel von 400.000 auf 300.000 Dong gedrückt &#8211; wir sind die einzigen Touristen, die dort hinwollen. Auch wenn uns ein paar Taxifahrer weismachen wollen, dass es dort keine Bungalows gibt lassen wir uns von unserem Plan nicht abbringen und besteigen den Minibus. Wenn man bedenkt, dass das Auto nach der Fahrt über übelste Straßen und Schotterpisten mit ordentlichen Schlaglöchern nur noch die Hälfte wert ist, waren die 300.000 Dong ein echtes Schnäppchen. Die ca. 25 km machen wir in einer Stunde. </p>
<p>Gut durchgeschüttelt steigen wir am Bai Sao an dem Restaurant My Lan aus, wo es laut Reiseführer ein paar einfache Bungalows mit herrlichem Strand vor der Tür geben sollte. Der Strand ist wirklich schön &#8211; weißer Sand mit türkisem Wasser. Noch &#8211; es ist jetzt ca. 16.00 Uhr &#8211; sind einige Tagesausflügler hier, die aber in Kürze wieder den Heimweg antreten. Also alles perfekt für ein paar gemütliche Tage nichts tun. Leider sind im My Lan alle Bungalows im Umbau und es gibt hier keine Übernachtungsmöglichkeit. Zum Glück gibt uns aber der Eisverkäufer am Strand den Tipp, dass im Restaurant nebenan Zimmer frei sind. Das schauen wir uns natürlich gleich an, denn noch einmal eine Stunde im Minibus weiterfahren und nach einer Unterkunft suchen wollen wir nach der heutigen Odyssee wirklich nicht.</p>
<p>Das Restaurant / Hotel nebenan heisst Lang Toi und vermietet drei sehr schöne Zimmer mit großem Balkon (leider keine Bungalows / Hütten) und schönem Bad mit großer Eckbadewanne (die aber wahrscheinlich noch nie benutzt wurde, denn warmes Wasser gibt es hier nur im Meer). Den stolzen Preis von 49 US-Dollar pro Nacht nehmen wir mangels Alternativen hin und quartieren uns hier für die nächsten 3 Nächte ein. Dem Taxifahrer, der bei einer Schüssel Suppe noch auf uns wartet und noch einen Folgeauftrag von uns an den Long Beach wittert, erklären wir, dass er ohne uns weiterfahren muss. Danach schnell die Sachen ins Zimmer und rein ins Meer. </p>
<p><a href="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-163833.jpg"><img src="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-163833.jpg" alt="20111106-163833.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
<p>Nach einem kleinen Strandspaziergang testen wir das Essen im Lang Toi &#8211; nicht schlecht, aber die letzten Tage haben wir besser gegessen. Wir sind wieder in Vietnam. Danach genießen wir noch ein Weilchen den herrlichen Ausblick vom Balkon &#8211; vor Mitternacht wird hier ins Bett gegangen, denn dann gibt&#8217;s keinen Strom mehr. Und ohne Ventilator schläft sich&#8217;s schwer ein&#8230;</p>
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		<title>Tag 16 (02.11.2011): Phnom Penh &#8211; Kampot</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 09:14:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>reisefieber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Wecker funktioniert wieder und wir stehen pünktlich um 8.00 Uhr auf. Wieder mal packen, frühstücken und um 9.15 Uhr holt uns der Pickup-Service zum Busbahnhof ab. Der Bus nach Kampot steht schon bereit und 10 Minuten später geht es los. Die Tickets haben wir gestern schon im Hotel gekauft &#8211; 5 US-Dollar. Dieses Mal [...]]]></description>
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<p>Der Wecker funktioniert wieder und wir stehen pünktlich um 8.00 Uhr auf. Wieder mal packen, frühstücken und um 9.15 Uhr holt uns der Pickup-Service zum Busbahnhof ab. Der Bus nach Kampot steht schon bereit und 10 Minuten später geht es los. Die Tickets haben wir gestern schon im Hotel gekauft &#8211; 5 US-Dollar. </p>
<p><a href="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-161828.jpg"><img src="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-161828.jpg" alt="20111106-161828.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
<p><span id="more-285"></span></p>
<p>Dieses Mal haben wir wieder einen großen Bus erwischt. Nicht ganz so rasant wie der Minibus, ab auch flott und eigentlich komfortabler. Der große Bus schaukelt nicht ganz so wie der Kleine, und man kann sogar lesen. Das ist die Stunde mehr eigentlich wert. Mit nur einer kurzen Mittagspause und einem kleinen Stop in Kep sind wir um 14.00 Uhr in Kampot. 3 Minuten später sitzen wir im TukTuk zum Orchid Guesthouse, wo aber erstaunlicherweise alle Bungalows belegt sind. Daher mieten wir uns direkt gegenüber im Blissful ein, wo wir ein einfaches Doppelzimmer, dafür mit sehr nettem Garten und Restaurant mit umfangreicher Speisekarte, für 5 US-Dollar nehmen.</p>
<p><a href="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-162320.jpg"><img src="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-162320.jpg" alt="20111106-162320.jpg" class="alignnone size-full" /></a><br />
Beim Einchecken gibt&#8217;s auch gleich noch ein Gratisbier vom netten englischen Besitzer Dick.</p>
<p>Danach gehen wir zu Fuß &#8211; alles andere ist bei der Größe von Kampot wirklich unnötig &#8211; ins Örtchen. Viel hat Kampot nicht zu bieten. Ein paar leere Straßen, überdimensionierte Kreisverkehre und Plätze, dafür aber eine schöne Flusspromenade.</p>
<p><a href="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-162110.jpg"><img src="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-162110.jpg" alt="20111106-162110.jpg" class="alignnone size-full" /></a><br />
Lang hält es uns trotzdem nicht &#8211; Bustickets für morgen nach Ha Tien (Vietnam) besorgen, Kaffee trinken (kalt mit Eiswürfeln, mal sehen, was der Magen-Darm-Trakt dazu sagt) und einmal auf- und abspazieren. Danach wieder ins Blissful Guesthouse und ein wenig im Garten relaxen, lesen und Tagebuch schreiben. Und vor allem auf das heute Abend bevorstehende Poker Turnier vorbereiten, das jeden Mittwoch hier im Blissful Guesthouse stattfindet. Ein nettes gesellschaftliches Event, an dem Einheimische, Expats und Touristen teilnehmen. Ich bin gespannt &#8211; wird sicher lustig.</p>
<p>Nach 3 Stunden pokern und einigen Bieren dazu bin ich dann endlich All In gegangen &#8211; super Karten, Fullhouse mit Königen und Neunern. Eigentlich ein todsicheres DinleiMender nicht ganz: Grant, der Amerikaner, hat das Gleiche nur mit Zehnern. So flieg ich also als Fünfter von 12 raus. Um eins ist die Sause nach Verzehr des Siegerpokals zu Ende. Lustiger Abend mit netten Leuten &#8211; hat Spaß gemacht.</p>
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		<item>
		<title>Tag 15 (01.11.2011): Phnom Penh</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 08:51:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>reisefieber</dc:creator>
				<category><![CDATA[2011: Vietnam, Laos & Kambodscha]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Tag beginnt mit entgegengesetztem Verschlafen. Wecker richtig gestellt auf halb 10, nur leider hat sich die iPhone-Uhr auf mysteriöse Weise verstellt. Beim Frühstück stellen wir dann fest, dass es erst 8.00 Uhr und nicht 10 ist. Ausgeschlafen und doch zwei Stunden gewonnen, das ist doch auch mal was. so kommen wir um 8.30 Uhr [...]]]></description>
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<p>Der Tag beginnt mit entgegengesetztem Verschlafen. Wecker richtig gestellt auf halb 10, nur leider hat sich die iPhone-Uhr auf mysteriöse Weise verstellt. Beim Frühstück stellen wir dann fest, dass es erst 8.00 Uhr und nicht 10 ist. Ausgeschlafen und doch zwei Stunden gewonnen, das ist doch auch mal was. so kommen wir um 8.30 Uhr schon los und nehmen uns ein TukTuk für die Besichtigungstour zu den Killing Fields von Choeung Ek, danach zum Toul Sleng Völkermordmuseum und zum Schluss zum Wat Phnom. </p>
<p><a href="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-155951.jpg"><img src="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-155951.jpg" alt="20111106-155951.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
<p><span id="more-265"></span></p>
<p>Kosten für die TukTuk-Fahrt kreuz und quer durch die Stadt 15 US-Dollar (nicht un-, aber schlecht verhandelt).</p>
<p>Wir starten also mit dem bedrückenden Teil der kambodschanischen Geschichte, den Gedenkstätten für die ca. 3 Mio. unter dem Diktator Pol Pot ermordeten Kambodschaner. Choeung Ek liegt ca. 15 km außerhalb von Phnom Penh und ist das bekannteste der etwa 300 in Kambodscha verteilten Killing Fields, wo auf grausamste Weise vermeintliche Regimegegner ermordet wurden. Der Eintritt in Choeung Ek kostet 5 US-Dollar. Darin enthalten ist ein Audioguide (auch in deutscher Sprache), der einen anhand von 18 Stationen durch die Gedenkstätte führt und dem Besucher durch Hintergrundinformationen und Augenzeugenberichten die erschütternden Geschehnisse der Jahre 1975 bis 1979 in Kambodscha nahebriingt. Zu sehen gibt es eigentlich nicht viel, außer ein paar Mulden der ehemaligen Massengräber, sowie Texttafeln, die ehemals an dem jeweiligen Ort befindlichen Gebäude beschreiben. Darüber hinaus sind unter den beschriebenen Stationen zwei Bäume. Einer davon wird als Killing Tree bezeichnet, da an diesem Baum Babies totgeschlagen wurden, bevor sie in das daneben befindliche Massengrab geworfen wurden. Der andere Baum ist der große Magic Tree, an dem die Lautsprecherboxen befestigt wurden, aus denen laute Revlutionsmusik gespielt wurde, um die Schreie der Sterbenden zu übertönen. Die letzte Station des Rundgangs ist der Gedenkstupa in der Mitte der Anlage. Darin sind Schädel, Knochen und Kleidung der Opfer Choeung Eks nach Alter und Geschlecht sortiert auf verschiedenen Ebenen als Mahnmal der Gräueltaten aufgeschichtet. </p>
<p><a href="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-160156.jpg"><img src="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-160156.jpg" alt="20111106-160156.jpg" class="alignnone size-full" /></a><br />
Sehr bedrückend, aber sicher ein Muss für Kambodschatouristen, um sich ein Bild davon zu machen, was das Land und seine Leute vor nicht allzulanger Zeit erleben mussten.</p>
<p>Mit dem TukTuk fahren wir wieder zurück in die Stadt und besuchen das Toul Sleng Völkermordmusem (Eintritt: 2 US-Dollar). Diese ehemalige Schule wurde ebenfalls unter dem Regime von Pol Pot in ein Gefängnis und eine Folterstätte umgewandelt.</p>
<p><a href="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-160434.jpg"><img src="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-160434.jpg" alt="20111106-160434.jpg" class="alignnone size-full" /></a><br />
Die Gefangenen wurden hier teilweise in 2&#215;1 m kleinen Zellen eingesperrt und mit grausamen Foltermethoden zu Geständnissen gezwungen, die sie zu Regimegegnern machten. Im Anschluss daran wurden viele von Ihnen nach Choeung Ek oder zu anderen Killinger Fields gebracht, wo sie dann umgebracht wurden. Neben den Zellen und Folterinstrumenten bietet Choeung Ek eine große Fotoausstellung der Opfer, sowie Fotos und Texttafeln zu den Hintergründen, Foltermethoden und auch zu den Gerichtsverhandlungen der führenden Personen der Khmer Rouge, die erst in den letzten paar Jahren stattgefunden haben.</p>
<p>Nach diesem bedrückenden Vormittag setzen wir uns wieder ins TukTuk und lassen uns zum Wat Phnom, ein Tempel auf einem kleinen Hügel nördlich des Zentrums.</p>
<p><a href="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-160641.jpg"><img src="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-160641.jpg" alt="20111106-160641.jpg" class="alignnone size-full" /></a><br />
Nach einer kurzen Besichtigung des Tempels (1 US-Dollar) setzen wir uns noch ein wenig im Park unterhalb des Tempels in den Schatten. Danach treten wir den Heimweg ins Hotel an. Schön am Fluss entlang, noch einen Kaffee trinken uns ein paar Postkarten schreiben. Danach erst einmal abkühlen und etwas ausruhen. </p>
<p>Unsere abendliche Suche nach etwas zu Essen endet direkt im Hoteleingang, wo wir sitzen bleiben und unser Abendessen gleich dort zu uns nehmen. Hier gibt&#8217;s für jeden was &#8211; für mich Amok Chicken und für Sylvie Spaghetti Napoli&#8230; Nachdem wir die einzigen Gäste sind haben wir unseren eigenen Kellner, der uns auch nicht mehr von der Seite weicht und uns bestens mit Kaltgetränken versorgt. Und ich bin der letzte, der für den schlechten Umsatz verantwortlich sein will.</p>
<p><a href="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-160841.jpg"><img src="http://www.reisefieber.in/wp-content/20111106-160841.jpg" alt="20111106-160841.jpg" class="alignnone size-full" /></a><br />
Die Versorgung steht also, nur die Verständigung ist etwas schwierig. Aber Fotos sagen mehr als tausend Worte und wir zeigen ihm einfach mittels Fotos wie es in Deutschland aussieht und was wir in unserem Urlaub alles gesehen und erlebt haben. Grit, unser Kellner überzieht auch gleich noch seine Dienstzeit, damit ihm kein Umsatz durch die Lappen geht, aber irgendwann ist Schluss und er darf kassieren und heimgehen und wir ins Bett.</p>
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